Henkel traut sich nach starkem Quartal mehr Umsatz zu

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Verkaufserlöse sollen 2026 nun um 3 bis 4 Prozent zulegen
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Der deutsche Konsumgüterkonzern Henkel blickt nach deutlichen Zuwächsen im dritten Quartal optimistischer auf das Gesamtjahr 2026. Das Management hob seine Umsatzprognose an und peilt nun ein organisches Umsatzplus von 3 bis 4 Prozent an. Zuvor hatte Konzernchef Carsten Knobel noch 1,5 bis 3,5 Prozent in Aussicht gestellt. Die bereinigte Umsatzrendite soll bei rund 15 Prozent liegen, womit die bisherige Spanne von 14,5 bis 16,0 Prozent präzisiert wurde.

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Sowohl das Geschäft mit Klebstoffen als auch die Konsumgütersparte rund um Persil, Fa und Schwarzkopf verzeichneten hohe Zuwachsraten. Nach ersten Berechnungen sei der Umsatz so insgesamt organisch um 6,5 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro gestiegen. Getragen worden sei das Wachstum durch alle Regionen. Preiserhöhungen von 5,4 Prozent und ein leichtes Mengenplus von 1,1 Prozent trugen ebenfalls dazu bei.

Der Henkel-Chef erntet nun die Früchte des Konzernumbaus und milliardenschwerer Zukäufe. Henkel setzte auch Preiserhöhungen durch, die den Umsatz weiter ankurbelten. Bei den Anlegerinnen und Anlegern kam das gut an: Henkel-Aktien legten in der Früh um mehr als 2 Prozent zu.

Knobel hatte das Kosmetik- mit dem Waschmittelgeschäft zusammengelegt, um die Kosten zu drücken und das Wachstum anzukurbeln. Zweite Säule ist das Geschäft rund um Klebstoffe. Zudem hatte Henkel in den vergangenen Monaten rund 5 Milliarden Euro in Zukäufe investiert - beide Sparten wurden damit gestärkt.

Die Übernahmen sollen schon in diesem Jahr rund 700 Millionen Euro und voraussichtlich 2030 rund 2 Milliarden Euro zum Umsatz beitragen. "In einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld haben wir eine sehr starke organische Umsatzsteigerung erzielt", bilanzierte Knobel. "Zugleich haben wir unsere Geschäfte durch strategisch attraktive Akquisitionen weiter gestärkt."

DÜSSELDORF - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/INA FASSBENDER

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