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Der chinesische Internetkonzern Baidu hat im zweiten Quartal trotz eines boomenden KI-Geschäfts die Umsatzerwartungen verfehlt. Die schwächelnde Konjunktur in China und die schlechte Konsumlaune hätten das Kerngeschäft mit Onlinewerbung belastet, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Gesamtumsatz sei um 4 Prozent auf 31,33 Milliarden Yuan (4,01 Mrd. Euro) gesunken. Die Einnahmen aus der Onlinewerbung seien sogar um 19 Prozent eingebrochen.
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Einen Lichtblick bot die auf Künstliche Intelligenz (KI) basierende Sparte, deren Umsatz um 25 Prozent zulegte. Baidu hat die Investitionen in KI-Infrastruktur und Fachkräfte erhöht. Analysten zufolge droht Baidu im Rennen um die Entwicklung von KI-Technologien dennoch den Anschluss an Konkurrenten wie ByteDance und Alibaba zu verlieren. Das große Sprachmodell "Ernie" hat seit Monaten kein größeres Update mehr erhalten, während die Konkurrenz kontinuierlich neuere Versionen ihrer Modelle auf den Markt bringt.
SHANGHAI - CHINA: FOTO: APA/APA/CN-STR/-
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