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Das bereinigte Betriebsergebnis des Konzerns brach von Jänner bis März um 54 Prozent auf 498 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. In der lange Zeit profitabelsten Region Nordamerika verdiente der Dax-Konzern nur noch 209 Millionen Euro, ein Rückgang um 73 Prozent. Der Absatz war um 25 Prozent, der Umsatz um 29 Prozent geschrumpft. Vom Unternehmen befragte Analysten hatten entsprechend schwache Zahlen bereits erwartet.
Daimler leidet zum einen direkt unter den Einfuhrzöllen der USA gegenüber Mexiko, wo Fahrzeuge für die US-Marke Freightliner gebaut werden. Zum anderen herrscht Flaute im amerikanischen Logistiksektor, sodass Speditionen weniger Neufahrzeuge nachfragen. Der Auftragseingang lässt aber auf eine Wende hoffen: Er stieg in Nordamerika um 86 Prozent gegenüber dem Vorjahresturnus.