Schneider Electric hebt dank Rechenzentrenboom Ausblick an

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
Schneider Electric spürt Schub durch Ausrüstung von Rechenzentren
 © AFP, CHARLY TRIBALLEAU, Apa
©AFP, CHARLY TRIBALLEAU, Apa
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Schneider Electric stockt nach einem starken dritten Quartal erneut seine Jahresziele auf. Umsatz und operativer Gewinn sollen nun noch stärker zulegen als zuletzt schon avisiert, teilte der Elektrotechnik-Konzern am Freitag mit. Vor allem die Ausrüstung von Rechenzentren soll weiter Schub geben. Konzernchef Olivier Blum zählt auch auf Preissteigerungen bei den verkauften Produkten. Allerdings könnte der Konflikt im Nahen Osten den Automatisierungsspezialisten belasten.

von

Die Franzosen peilen für 2026 aus eigener Kraft nun beim Umsatz ein Wachstum von 12 bis 14 Prozent an. Zuvor waren 10 bis 13 Prozent im Plan gestanden. Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (EBITA) soll jetzt organisch um 18 bis 21 Prozent zulegen statt um 14 bis 19 Prozent. Erst im Sommer hatte die Schneider-Führung mit den Halbjahreszahlen die Ziele erhöht.

Im dritten Quartal zog der Erlös um 18 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro an. Bereinigt um Wechselkursschwankungen sowie Übernahmeeffekte waren es 17 Prozent. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg erfasste Analysten hatten hier nur knapp 14 Prozent auf dem Schirm. Vor allem in China und in Nordamerika legte Schneider kräftig zu. Bei Rechenzentren kletterte der Umsatz auf mehr als das Doppelte. Hier punktet der Konzern, der in einigen Bereichen mit dem deutschen Technologiekonzern Siemens konkurriert, besonders mit der Technik rund ums Energiemanagement. Kennzahlen zum Ergebnis im dritten Quartal nannte das Unternehmen nicht.

Über die Autoren

Logo
trend. Newsletter

Die wichtigsten Wirtschaftsthemen des Tages