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Neben Dennis Tao wurde Jeanne Huang (56), die ebenfalls bei Anta tätig ist, zum Mitglied des Puma-Aufsichtsrats bestellt. Für sie räumt der bisherige stellvertretende Vorsitzende Jean-Marc Duplaix seinen Posten. Die gerichtlichen Bestellungen von Dennis Tao und Jeanne Huang gelten nach Angaben des Unternehmens bis zur Hauptversammlung im Mai 2027.
Puma, einst Nummer drei der Welt in der Sportartikelbranche hinter dem US-Marktführer Nike und dem Lokalrivalen Adidas, hatte zuletzt erhebliche wirtschaftliche Probleme. Das Unternehmen rutschte in die Verlustzone und musste Umsatzeinbußen hinnehmen. 2025 wurden nur noch 7,3 Milliarden Euro erlöst und ein Rekordverlust eingefahren. Im Ranking der Sportartikelkonzerne rutsche Puma ab und rangiert derzeit deutlich hinter seinem eigenen Großaktionär Anta. Puma will am 30. Oktober seine Zahlen für die ersten neun Monate des Jahres bekanntgeben.
Anta ist dagegen seit Jahren auf Wachstumskurs und kaufte in den USA und in Europa teils bekannte Sportartikelmarken wie Wilson (Tennis, Golf), Arcteryx (Outdoor), oder Atomic (Ski) auf. Puma erhofft sich von der Übernahme unter anderem bessere Erkenntnisse über den wichtigen chinesischen Sportartikelmarkt - dieser gilt in der Branche nicht nur als weltgrößter Markt, sondern auch als der mit dem größten Wachstumspotenzial.