Rüstungskonzern BAE Systems erwartet noch stärkeres Wachstum

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Staatliche Ausgaben für Militärgüter steigen
 © APA/APA/AFP/TOBY SHEPHEARD
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Angesichts international steigender Militärausgaben hat der Rüstungskonzern BAE Systems seine Jahresziele angehoben. Nach einem unerwartet starken ersten Halbjahr soll der bereinigte Betriebsgewinn im laufenden Jahr um 10 bis 12 Prozent steigen, wie der britische Marktführer am Donnerstag mitteilte. Zuvor war BAE von einem Plus von neun bis elf Prozent ausgegangen. Auch beim Umsatz rechnet das Unternehmen nun mit einem stärkeren Wachstum von acht bis zehn Prozent.

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Im ersten Halbjahr kletterte der Betriebsgewinn um elf Prozent auf 1,7 Mrd. Pfund (rund 1,5 Mrd. Euro). Dieser übertraf damit die Analystenerwartungen.

Das Unternehmen profitiert von steigenden Rüstungsausgaben seiner Kunden in der NATO und im Nahen Osten angesichts der Kriege in der Ukraine und im Iran. "Die globale Bedrohungslage bleibt sehr volatil, und die Regierungen reagieren darauf mit anhaltenden Erhöhungen ihrer Verteidigungsbudgets", erklärte Konzernchef Charles Woodburn. Der Auftragsbestand hat sich seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022 auf 84 Mrd. Pfund fast verdoppelt. Im ersten Halbjahr sammelte BAE neue Aufträge im Volumen von 16,4 Mrd. Pfund ein.

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