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Sie bekräftigte ihre Prognose für den Betriebsgewinn (Adjusted Ebita) im Gesamtjahr von rund 725 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr kletterte der operative Gewinn demnach von 160 auf 239 Millionen Euro. Der neue Konzernchef Clément Schwebig sprach von einer starken Entwicklung. "Unser Streaming-Geschäft liefert signifikante Gewinne."
Der Umsatz in den ersten sechs Monaten stieg um 3,9 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Organisch, also bereinigt um Zukäufe wie Sky Deutschland, blieb er stabil. Während die linearen TV-Werbeerlöse um vier Prozent auf 977 Millionen Euro schrumpften, wuchsen die Streaming-Werbeerlöse um gut 27 Prozent auf 299 Millionen Euro. Das Streaming-Segment verbuchte einen Betriebsgewinn von 31 Millionen Euro und dürfte im Gesamtjahr rund 100 Millionen Euro beisteuern. Bisher lag die Prognose für das bereinigte Ebita hier nur bei 25 bis 50 Millionen Euro.
Die RTL Group hat die Übernahme von Sky Deutschland vom US-Medienkonzern Comcast am 1. Juni abgeschlossen - mit einer Barzahlung von 65 Millionen Euro. Comcast kann - abhängig von der Entwicklung der RTL-Aktie - in den nächsten Jahren einen Nachschlag von bis zu 377 Millionen Euro erhalten. RTL will mit dem Deal im Konkurrenzkampf mit den US-Schwergewichten Netflix , Disney und Amazon Prime in Deutschland aufholen und binnen drei Jahren 250 Millionen Euro an Synergien heben. Dies dürfte auch zu einem spürbaren Jobabbau führen.
KÖLN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Thomas Banneyer
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