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Der deutsche Finanzminister Lars Klingbeil hat sich zufrieden über die neuen Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft geäußert. "Wir sind zurück", sagte der SPD-Chef am Rande der Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Bangkok. Die Bundesregierung rechnet - wie der IWF auch - für heuer mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,3 Prozent, nächstes Jahr dann 1,1 Prozent. Die Prognosen gäben Anlass zu vorsichtigem Optimismus.
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Haupttreiber dabei sind die staatlichen Investitionen aus dem Sondertopf zur Modernisierung der Infrastruktur und die hohen Ausgaben zur Aufrüstung der Bundeswehr. Der Staat könne es aber nicht alleine richten, so der Minister. "Wir geben den Impuls."
Nächste Woche plant die deutsche Regierung eine große Investorenkonferenz in Berlin und damit ein Zeichen für mehr private Investitionen. Diese fehlen seit langem. Die Wirtschaft beklagt schlechte Rahmenbedingungen in Deutschland - durch zu viel Bürokratie sowie hohe Steuern und Energiekosten. Klingbeil sagte, es brauche deswegen Reformen, die die Regierung jetzt auch angehe.
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