
von
Die Auftragseingänge gingen aber schneller als zuletzt zurück. Auch der Personalabbau hielt im Juli an. Er verlangsamte sich aber gegenüber Juni. Einkaufs- und Verkaufspreise stiegen langsamer an.
"Die österreichische Industrie ist positiv ins dritte Quartal gestartet", sagt Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer. "Der Erholungstrend, der trotz des Kriegs am Golf bislang Bestand hatte, gewann zuletzt sogar etwas an Stärke." Die neuerliche Eskalation in der Region mit Belastungen für die Energie- und Rohstoffmärkte könnte die Industriekonjunktur in den kommenden Monaten allerdings wieder stärker herausfordern, so der Experte. "Der Weg zu einer nachhaltigen Erholung bleibt daher von erheblichen Risiken begleitet."
Der Erholung fehle zwar bisher eine breite Nachfragebasis. Aber immerhin: Der Hauptindex der Bank stieg den fünften Monat in Folge. Und: "Die österreichische Industrie dürfte ihren Erholungskurs in den kommenden Monaten fortsetzen. Die deutliche Verbesserung der Geschäftserwartungen sowie die steigende Produktionsleistung sprechen für eine anhaltende Stabilisierung der Konjunktur", so Bruckbauer.