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Die geltende Standortsicherung verlängert Porsche bis 2035. Bis dahin sollen außerdem 2,1 Milliarden Euro in den Standort Zuffenhausen und das Entwicklungszentrum in Weissach investiert werden. Bei Tochterunternehmen werden rund 500 Jobs gestrichen, wie schon angekündigt wurde.
Porsche steckt in der Krise, weil das Geschäft in China einbricht, die erhöhten US-Zölle belasten und sich die enormen Investitionen in Elektroautos nicht auszahlen. Bis zum Rekordhoch vor drei Jahren von rund 320.000 Verkäufen hatte die Volkswagen-Tochter einen Boom erlebt. Die Belegschaft war seit 2015 um 75 Prozent auf zuletzt gut 42.000 Jobs gestiegen.
Doch seither sank der Absatz immer schneller - für heuer prognostizierte Porsche im April 250.000 Fahrzeuge. Beim Gewinn, der operativ von 5,6 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf 413 Millionen 2025 eingebrochen war, wollen die Schwaben die Wende schaffen. Im ersten Halbjahr verdiente der im deutschen MDAX börsennotierte Konzern 1,35 Milliarden Euro, eine Marge von 7,8 Prozent. Jahrelang war Porsche mit einer Marge von rund 15 Prozent der profitabelste deutsche Autobauer und neben Audi die Cash-Cow des VW-Konzerns.
STUTTGART - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/SILAS STEIN