DIW-Chef warnt vor zu viel Optimismus

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Von Trendwende kann noch keine Rede sein
 © RALF HIRSCHBERGER, AFP (Themenbild), Apa
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Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat vor anhaltend hohen Risiken für die deutsche Wirtschaft gewarnt. "Die jüngsten wirtschaftlichen Indikatoren sind ermutigend, aber von einer Trendwende kann noch keine Rede sein", sagte der Ökonom der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstagausgabe). Vor allem in den vergangenen Jahren hätten sich positive Indikatoren immer wieder als trügerisch erwiesen.

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Die Risiken für die Weltwirtschaft seien nach wie vor enorm, sagte Fratzscher weiter. "Der Krieg im Iran, die Schließung der Straße von Hormuz und erneut aufflammende Handelskonflikte könnten die Inflation weiter erhöhen und die Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Erholung in Deutschland zunichte machen." Zudem könnte die Europäische Zentralbank (EZB) gezwungen sein, die Zinsen zu erhöhen und damit private Investitionen zu bremsen. Selbst wenn sich die Chancen auf eine Erholung verbesserten, dürfte diese moderat ausfallen und sich nur mit Verzögerung am Arbeitsmarkt zeigen.

BERLIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP (Themenbild)/RALF HIRSCHBERGER

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