Pfizer hebt nach überraschend robustem Quartal Prognose an

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Überschuss legte sogar um rund ein Viertel auf 3,1 Mrd. Dollar zu
 © AFP, PAUL ELLIS, APA
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Der US-amerikanische Pharmakonzern Pfizer bessert nach einem unerwartet guten Quartal noch einmal seine Jahresziele auf. Eine wachsende Nachfrage nach neueren Medikamenten half dem Arzneimittelhersteller zuletzt dabei, die rückläufigen Umsätze mit seinen Covid-Produkten weitestgehend auszugleichen. Umsatz und Ergebnis übertrafen dabei die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Die Aktie gab im vorbörslichen Handel dennoch leicht nach.

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Der US-Konzern rechnet nun für das Gesamtjahr mit einem Umsatz von 62 bis 64 Mrd. US-Dollar (55,4 bis 57,2 Mrd Euro). Noch im Sommer hatte Pfizer-Chef Albert Bourla das Ziel auf 60,5 bis 62,5 Mrd. Dollar angehoben.

Der bereinigte Gewinn je Aktie wird 2026 bei 2,95 bis 3,05 Dollar erwartet, statt wie zuvor bei 2,80 bis 3,00 Dollar. 2025 hatte der Konzern knapp 63 Mrd. Euro Umsatz gemacht und auf bereinigter Basis je Aktie 3,22 Dollar Gewinn erzielt.

Im dritten Quartal blieb der Erlös mit rund 16,6 Mrd. Dollar im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil, obwohl die Covid-Produkte längst nicht mehr laufen. Diese herausgerechnet wäre der Umsatz um sieben Prozent gestiegen. Der Gewinn je Aktie stagnierte vor Sondereffekten mit 0,87 Dollar ebenfalls auf dem Vorjahresniveau.

Längst vorbei ist für Pfizer der pandemiebedingte Geldsegen, der das Unternehmen vorübergehend zu einem der profitabelsten Pharmakonzerne der Welt gemacht hatte. Der langjährige Konzernchef Bourla stellt den Hersteller neu auf. Dabei setzt er auf Übernahmen, neue Krebsmedikamente und einen ambitionierten Vorstoß in den Markt für Adipositasmittel.

MACCLESFIELD - GROSSBRITANNIEN: FOTO: APA/APA/AFP/PAUL ELLIS

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