
von
Der Sprung in die schwarzen Zahlen erklärte das Unternehmen vor allem durch den Wegfall hoher Sonderlasten für Rechtsstreitigkeiten, die das Ergebnis vor einem Jahr massiv gedrückt hatten. Der Umsatz schrumpfte zwar wegen der erwartungsgemäß geringeren Nachfrage nach Covid-19-Impfstoffen auf 1,29 Mrd. Euro nach 1,52 Mrd. Euro im Vorjahr. Dennoch hob das Management die untere Grenze der Umsatzprognose für 2026 an: Biontech rechnet nun mit Erlösen zwischen 1,7 und 1,9 Mrd. Euro, statt wie bisher mit mindestens 1,6 Mrd.
Um die Abhängigkeit vom schrumpfenden Corona-Geschäft zu verringern, treibt Biontech den Wandel hin zu einem Krebsmedikamenten-Hersteller voran. Ziel sei es, das Unternehmen bis 2030 breiter aufzustellen und mehrere Produkte auf den Markt zu bringen. Die Forschungs- und Entwicklungskosten kletterten im abgelaufenen Quartal entsprechend auf 748,1 Mio. Euro nach 564,8 Mio. Euro im Vorjahr.
PRODUKTION - 21.04.2026, Rheinland-Pfalz, Mainz: Die Flaggen des Pharma-Unternehmens Biontech flattern vor der Firmenzentrale im Wind. (zu dpa: «Biontech schließt Standorte - Bis zu 1.860 Stellen in Gefahr») Foto: Andreas Arnold/dpa +++ dpa-Bildfunk +++