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Im dritten Quartal zog das operative Ergebnis (EBITDA) um 12 Prozent auf 753 Mio. Euro an. Das war etwas mehr als von Analysten zuvor im Schnitt geschätzt. Die Aktie fiel in Mailand zunächst deutlich um mehr als 4 Prozent, drehte dann aber mit gut einem Prozent ins Plus.
Ferrari steigerte den Umsatz um 7 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro. Dabei verkaufte der Konzern mit 3.368 Wagen etwas weniger als ein Jahr zuvor. Grund war, dass die Verkäufe in China, Hongkong und Taiwan deutlich nachließen. Analyst Tom Narayan von der kanadischen Bank RBC schrieb, die Gründe dafür dürften die Anleger interessieren.
Ferrari profitiert allgemein davon, dass die wohlhabende Kundschaft weniger preissensibel ist und die eigene Marke bei den Fans zieht. Außerdem verdient Ferrari gut an Sonderausstattungen, mit denen sich die Käufer das Auto personalisieren lassen können. Unter dem Strich kletterte der Nettogewinn um 13 Prozent auf 431 Mio. Euro. "Unser Auftragsbuch reicht nun bis ins Jahr 2028, und wir bringen dieses Jahr noch zwei weitere neue Modelle", sagte Ferrari-Chef Benedetto Vigna laut Mitteilung.
LONDON - GROSSBRITANNIEN: FOTO: APA/APA/AFP/DANIEL LEAL