OMV verschiebt Börsengang von Borouge auf 2027

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
Zusammenlegung der Chemiesparten von OMV und ADNOC verzögert sich
 © THEMENBILD, HELMUT FOHRINGER, APA
©THEMENBILD, HELMUT FOHRINGER, APA
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Der teilstaatliche Energie- und Chemiekonzern OMV und die staatliche Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) haben den Börsengang ihres Joint Ventures Borouge Group International (BGI) auf 2027 verschoben. Das teilten die beiden Unternehmen am Donnerstag mit. Die Zusammenlegung der OMV-Tochter Borealis, der ADNOC-Tochter Borouge und der zugekauften Nova Chemicals wird damit deutlich nach hinten verschoben. Die Fusion war ursprünglich für das erste Quartal 2026 geplant.

von

Darüber hinaus sei eine Anpassung der Dividende der BGI vereinbart worden. Die OMV erhält demnach für 2026 eine Ausschüttung in Höhe von 250 Mio. US-Dollar (217 Mio. Euro), statt der bisher angenommenen 500 Mio. US-Dollar. Die Auswirkung auf die OMV-Dividende beziffert das Unternehmen auf rund 0,6 bis 0,7 Euro je Anteilsschein.

Über die Zusammenlegung der Chemiesparten war bereits seit 2023 verhandelt worden, geeinigt hatte man sich dann im März 2025. Die Streubesitzaktionäre der Borouge sollen ein Angebot für Aktien an dem Joint Venture bekommen, auch dieses und eine geplante Kapitalerhöhung verschieben sich nun nach hinten. Bei Bedarf sollen auch für 2027 weitere Unterstützungsmaßnahmen geprüft werden, um die Bonitätsnote der BGI zu sichern.

Über die Autoren

Logo
trend. Abo

Holen Sie sich trend. jetzt im bequemen Jahresabo!