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Zwischen 2028 und 2030 will Nvidia die Technologie auch in Privatfahrzeuge bringen. Den aktuellen Stand der Technik hatte Nvidia wenige Wochen vor der CES gemeinsam mit Mercedes-Benz demonstriert. Ein Serienfahrzeug des neuen Mercedes-Modells CLA navigierte durch den Straßenverkehr von San Francisco und beachtete dabei Vorfahrtregeln, Ampeln, Verkehrsschilder und Fußgänger. Bei einer rund 45-minütigen Route musste der Sicherheitsfahrer bei ein paar Situationen eingreifen.
In der Stadt muss die Software unter anderem interpretieren, ob Menschen die Straße überqueren wollen oder nur auf dem Gehsteig stehen. Der CLA erfasst seine Umgebung mit zehn Kameras und fünf Radaren. Beim Robotaxi will Nvidia auch Laserradare einsetzen, die das Umfeld des Fahrzeugs abtasten. Tesla-Chef Elon Musk ist damit weiterhin allein mit seinem Plan, für selbstfahrende Autos ausschließlich Kameras zu nutzen. Nvidia setzt darauf, seine Technik und Software in den kommenden Jahren in Fahrzeuge verschiedener Hersteller zu bringen.
Als führend beim Autonomen Fahren gilt aktuell die Google-Schwesterfirma Waymo, die in mehreren US-Städten 2.500 fahrerlose Robotaxis betreibt.
Bei der Technikmesse in Las Vegas präsentierte sich auch weitere Konkurrenz. Der Fahrdienst-Vermittler Uber zeigte Elektroautos des Tesla-Herausforderers Lucid, die im Laufe dieses Jahres als Robotaxis bei San Francisco eingesetzt werden sollen. Die Wagen mit einem markanten Aufbau auf dem Dach werden von Software der Entwicklerfirma Nuro gesteuert. Bereits auf der Straße in Las Vegas sind selbstfahrende Fahrzeuge ohne Lenkrad und Pedale der Amazon-Tochterfirma Zoox.