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Getragen wurde der Aufschwung von einem robusten privaten Konsum, der mehr als die Hälfte der Wirtschaftsleistung ausmacht und um 0,3 Prozent stieg. Zudem trug die Nettoauslandsnachfrage 0,3 Prozentpunkte zum Wachstum bei. Auch die Investitionen der Unternehmen legten um 0,3 Prozent zu.
Analysten erwarten jedoch, dass sich das Wachstum in den kommenden Quartalen abschwächen wird. Grund dafür sind die wirtschaftlichen Folgen des Nahostkonflikts, der zu Störungen der weltweiten Energieversorgung geführt hat. Japan ist wegen seiner starken Abhängigkeit von Ölimporten aus dem Nahen Osten besonders anfällig für diesen Energieschock. Die steigenden Treibstoffkosten heizen die Inflation an und belasten die Unternehmensgewinne sowie die Gesamtwirtschaft. Ungeachtet dessen hat die japanische Zentralbank zuletzt mehrfach eine straffere Geldpolitik signalisiert.
BEIJING - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/GREG BAKER