Alphabet und Blackstone planen gemeinsam KI-Rechenzentren

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Google gehört zu größten Profiteuren des KI-Booms
 © AFP, TOBIAS SCHWARZ, Apa
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Die Alphabet-Tochter Google und der Finanzinvestor Blackstone wollen zusammen Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) aufbauen. Der Finanzinvestor will anfänglich fünf Milliarden US-Dollar (4,3 Mrd. Euro) in das gemeinsame Unternehmen für KI-Dienste in der Cloud investieren und die Mehrheit übernehmen, wie er in der Nacht auf Dienstag in New York mitteilte.

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Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg soll sich die Investition einschließlich Schulden auf 25 Mrd. Dollar belaufen. Chef des Gemeinschaftsunternehmens soll der langjährige Google-Manager Traynor Sloss werden. In einem ersten Schritt will die Gesellschaft bis zum Jahr 2027 eine Rechenleistung von 500 Megawatt aufbauen. Dabei sollen die Rechenzentren mit den von Google entwickelten KI-Chips der Marke Tensor laufen. Sie sind dafür gemacht, KI-Modelle zu entwickeln und zu betreiben.

Alphabet und Blackstone konkurrieren auf diese Weise künftig mit Unternehmen wie Coreweave und Nebius, die mit ihren Hochleistungsrechnern Dienste für KI-Service-Anbieter zur Verfügung stellen. Während diese Anbieter oft auf Prozessoren des Branchenriesen Nvidia setzen, hat Google seine eigene Palette an KI-Chips ausgebaut und sucht nach noch mehr Rechenkapazität, um die hohe Nachfrage von Nutzern innerhalb und außerhalb des Unternehmens zu befriedigen.

Google gehört zu den größten Profiteuren des KI-Booms. Der Umsatz seiner Cloudrechner-Sparte schießt in die Höhe und die hauseigenen KI-Dienste haben großen Erfolg bei den Kunden. Blackstone wiederum hat kürzlich seine Einheit Blackstone Infrastructure Trust an die Börse gebracht, die in bereits fertige Rechenzentrumsimmobilien investiert.

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