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Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat im vergangenen Jahr dank Verkaufsschlagern wie dem Krebsmittel Kisqali Umsatz und Gewinn gesteigert, stellt sich wegen auslaufender Patente jedoch auf ein schwieriges laufendes Jahr ein. 2025 stieg der Umsatz um 8 Prozent auf 54,5 Mrd. Dollar (46,2 Mrd. Euro), wie Novartis am Mittwoch mitteilte. Der operative Kerngewinn legte um 12 Prozent auf 21,9 Mrd. Dollar zu, währungsbereinigt sogar um 14 Prozent.
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Die Aktionäre sollen eine um 5,7 Prozent auf 3,70 Franken je Anteilsschein erhöhte Dividende erhalten.
Für 2026 erwartet das Unternehmen zu konstanten Wechselkursen ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich sowie einen ebenfalls niedrig einstelligen Rückgang des operativen Kerngewinns. "Wir gehen davon aus, dass wir 2026 weiter wachsen werden, obwohl der bedeutendste Patentablauf in der Geschichte von Novartis bevorsteht", sagte Konzernchef Vas Narasimhan. Dies unterstreiche die Stärke des Geschäftsmodells. Im vergangenen Jahr habe Novartis trotz des Markteintritts von Nachahmermedikamenten in den USA eine starke Entwicklung gezeigt. "Wir sind nach wie vor auf gutem Weg, unsere mittelfristige Prognose zu erfüllen."