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Der finnische Netzwerkausrüster Nokia hat im abgelaufenen Quartal dank seines Vorstoßes in das Geschäft mit Künstlicher Intelligenz (KI) operativ besser abgeschnitten als von Experten vorhergesagt. Das bereinigte Betriebsergebnis sank im Schlussquartal 2025 zwar um drei Prozent auf 1,05 Milliarden Euro. Damit übertrafen die Finnen aber immer noch die Schätzungen von Analysten, die im Schnitt mit 1,01 Milliarden Euro gerechnet hatten.
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Der Umsatz lag mit 6,12 Milliarden Euro im Rahmen der Prognosen. Für das laufende Jahr 2026 stellte Nokia einen bereinigten operativen Gewinn zwischen 2,0 und 2,5 Milliarden Euro in Aussicht.
Zudem kündigte der Konzern einen Wechsel an der Spitze des Verwaltungsrats an. Sari Baldauf werde ihr Amt niederlegen, als Nachfolger schlage das Unternehmen Timo Ihamuotila vor. Nokia befindet sich in einem tiefgreifenden Umbau und setzt verstärkt auf das Geschäft mit KI und Rechenzentren. Um diesen Wandel zu beschleunigen, hatte Nokia im vergangenen Jahr den ehemaligen Intel-Manager Justin Hotard zum Konzernchef ernannt.