Münchener Rück schraubt Gewinnerwartung für 2026 nach oben

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Großschadenlast für Münchener Rück im Sommer unterdurchschnittlich
 © AFP, CHRISTOF STACHE, Apa
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Die Münchener Rück schraubt ihre Erwartungen für das laufende Jahr angesichts eines erneuten Milliardengewinns im dritten Quartal nach oben. Der Rückversicherer prognostiziert nun ein Nettoergebnis von 6,6 (2025: 6,1) Mrd. Euro, 300 Mio. mehr als bisher, wie er am Freitag mitteilte. Zwischen Juli und September lief nach vorläufigen Zahlen ein Gewinn von rund 1,7 (2,0) Milliarden Euro auf.

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Das ist zwar weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum, aber gut 200 Millionen mehr als die Analysten im Schnitt erwartet hatten. Nach neun Monaten steht damit bereits ein Gewinn von 5,7 Mrd. Euro zu Buche.

Die Großschadenlast sei im Sommer unterdurchschnittlich und unerwartet niedrig ausgefallen. Schwere Hurrikans über dem westlichen Atlantik sind fast ausgeblieben. Zudem sprach die Münchener Rück von einem starken Kapitalanlageergebnis in der Rückversicherung. Wenn sich bis zum Jahresende nicht noch heftigere Naturkatastrophen oder andere Großschäden ergäben, wolle der Rückversicherer die guten Zahlen dazu nutzen, die Reserven in der Bilanz zu stärken und damit für künftige Belastungen vorzubauen. Trotzdem werde das Ergebnis höher ausfallen als bisher gedacht.

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