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Für Banco BPM bietet MPS den Aktionären 1,567 MPS-Aktien je Aktie des Mailänder Instituts. Das Angebot enthält keinen Aufschlag und wird mit rund 25,35 Mrd. Euro bewertet. Das zweite Angebot richtet sich an die Aktionäre von Banca Generali und hat einen Wert von rund 8,72 Mrd. Euro. Beide Transaktionen sollen vollständig über Aktien abgewickelt werden.
MPS bezeichnete die Vorhaben als Teil eines Plans zur Schaffung eines "neuen nationalen Champions" mit Kompetenzen unter anderem bei Beratung und Vermögensverwaltung. Die neue Gruppe soll Finanzanlagen von mehr als 810 Mrd. Euro verwalten und die Wettbewerbsfähigkeit des italienischen Finanzsektors stärken.
Mit den geplanten Transaktionen will MPS zugleich auf die Übernahmeoffensive des heimischen Rivalen Intesa Sanpaolo reagieren. Für die eigenen Aktionäre ist eine Ausschüttung von 4 Mrd. Euro vorgesehen - eine Mrd. Euro in bar und 3 Mrd. Euro in Generali-Aktien. Nach Angaben von MPS könnten die beiden Transaktionen jährliche Synergien vor Steuern von rund 2,6 Mrd. Euro bringen. Davon sollen rund 800 Mio. Euro aus der Integration von Mediobanca stammen.
Das älteste noch bestehende Geldhaus der Welt mit Sitz in Siena hatte bereits einen Zusammenschluss mit Banco BPM ausgelotet, die Gespräche jedoch am 31. Juli für beendet erklärt. Als Grund galt die Ablehnung des Plans durch den BPM-Hauptinvestor, die französische Crédit Agricole.
MILAN - ITALIEN: FOTO: APA/APA/AFP/GIUSEPPE CACACE