Modehändler Shein verschiebt Börsengang auf September

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"South China Morning Post" beruft sich auf Insider
 © AFP, CHARLOTTE SIEMON, Apa
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Der chinesische Billigmodehändler Shein verschiebt sein Börsendebüt in Hongkong Insidern zufolge um einige Tage auf Anfang September. Ziel sei der 1. September, sagten mehrere mit dem Zeitplan vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Es könne aber auch einige Tage später werden, fügte eine von ihnen hinzu. Die Zeichnungsfrist soll nun am kommenden Montag (24. August) beginnen, wie ein anderer Insider sagte.

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Ursprünglich wollte Shein den Startschuss noch in dieser Woche geben, die Erstnotiz war für den 28. August geplant. Das 2012 in China gegründete Unternehmen, das den Weltmarkt mit Billigmode überschwemmt, war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Die "South China Morning Post", die als erste über die Verschiebung berichtet hatte, zitierte mit der Angelegenheit vertraute Personen, Shein wolle die Zeit nutzen, um zahlreiche Ankerinvestoren an Bord zu nehmen. Die Investmentbanken, die die Emission organisierten, erwögen, mit eigenen Fonds als Ankerinvestoren aufzutreten.

Nach Reuters-Informationen peilt Shein bei dem Börsengang nun eine Bewertung von 26 bis 27 Milliarden Dollar an. Das ist nur gut ein Viertel der 100 Milliarden, die einer Finanzierungsrunde vor vier Jahren zugrunde gelegen hatten. Bei ersten Gesprächen mit potenziellen Investoren in seine Aktien hatte Shein noch eine Bewertung zwischen 30 und 40 Milliarden Dollar veranschlagt.

PARIS - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/CHARLOTTE SIEMON

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