Leonardo hebt dank Rüstungsboom und Zukauf ab

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Leonardo-CEO Roberto Cingolani
 © AFP, JUSTIN TALLIS, Apa
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Der italienische Rüstungs- und Technologiekonzern Leonardo ist dank voller Auftragsbücher und einer Übernahme mit einem Gewinnsprung ins Jahr gestartet. Das bereinigte Nettoergebnis stieg im ersten Quartal um 60 Prozent auf 184 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Auftragseingang schoss um 31 Prozent auf 9,0 Milliarden Euro in die Höhe.

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Auch das operative Ergebnis (EBITDA) legte um ein Drittel auf 281 Mio. Euro zu, während der Umsatz um zehn Prozent auf 4,4 Mrd. Euro wuchs. Vorstandschef Roberto Cingolani sprach von sehr starken Ergebnissen: "Die Zahlen bestätigen die Wirksamkeit der vom Konzern umgesetzten kommerziellen und operativen Maßnahmen sowie der integrierten Technologiestrategie." Als strategisch wichtigen Schritt bezeichnete er die abgeschlossene Übernahme des Verteidigungsgeschäfts der Iveco-Gruppe (IDV). Diese stärke die Position im Bereich der Landverteidigung und vervollständige das Portfolio des Konzerns. Der Auftragsbestand erreichte auch dank des Zukaufs einen Rekordwert von 57 Milliarden Euro.

Die Übernahme schlug sich jedoch in der Bilanz nieder. Die Nettoverschuldung stieg infolge des rund 1,6 Milliarden Euro teuren Zukaufs um 44 Prozent auf gut drei Milliarden Euro. Der freie operative Mittelzufluss (FOCF) verbesserte sich zwar, blieb aber saisonal bedingt mit minus 411 Millionen Euro im negativen Bereich. Für das Gesamtjahr bestätigte Leonardo seine Prognose.

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