Leitbörsen in Asien im Minus - Nikkei-225 verliert 0,7 %

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Unklarer Waffenstillstand im Iran-Krieg sorgt für Unsicherheit
 © AFP, HECTOR RETAMAL, Apa
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Die asiatischen Aktienmärkte haben am Donnerstag mit Kursabschlägen tendiert. Nach dem Kurssprung am Vortag trat Ernüchterung angesichts der Waffenruhe im Iran-Krieg ein. Marktteilnehmer sprachen von einer unsicheren Lage.

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"Die bange Frage, ob der Waffenstillstand von allen Seiten eingehalten wird, steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg. "Viele Punkte sind vor dem Beginn der konkreten Verhandlungen ungeklärt." So sei die von den USA geforderte Öffnung der für den Rohstoffhandel wichtigen Straße von Hormuz nicht umgesetzt.

US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran mit einer neuen militärischen Eskalation gedroht, falls Teheran sich nicht komplett an das Waffenruheabkommen halten sollte. "Die zwischen den USA und dem Iran vereinbarte vierzehntägige Waffenruhe zeigt sich als ein sehr wackeliges Konstrukt", folgerte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Broker CMC Markets.

Zu Kursverlusten kam es an den am Vortag stark gestiegenen Börsen Japans und Südkoreas. Der japanische Nikkei 225 schloss 0,73 Prozent tiefer mit 55.895,32 Punkten. In Südkorea ging es sogar um 1,6 Prozent nach unten - nach einem Kurssprung von fast sieben Prozent am Mittwoch.

Geringer waren die Veränderungen an den übrigen Börsen. Der CSI-300-Index, der die wichtigsten Aktien auf dem chinesischen Festland abbildet, sank um 0,64 Prozent. Der Hang Seng der Sonderverwaltungsregion Hongkong lag mit 0,54 Prozent im Minus.

Die australische Börse hielt sich unterdessen leicht im Plus. Allerdings hatte sie am Vortag auch nicht so stark zugelegt. Der S&P ASX 200 schloss mit 8.973,20 Punkten 0,24 Prozent höher.

SHANGHAI - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/HECTOR RETAMAL

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