Wiener Börse notiert schwächer, ATX verliert 0,68 Prozent

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Nach jüngstem Rekordkurs beim ATX mit fünf Gewinntagen in Folge
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Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag im Nachmittagshandel mit einer schwächeren Tendenz gezeigt. Der ATX gab 0,68 Prozent auf 6.523,80 Einheiten ab. Zuvor hatte der heimische Leitindex einen Rekordkurs mit fünf Gewinntagen in Folge absolviert. An den europäischen Leitbörsen gab es keinen einheitlichen Richtungstrend zu sehen.

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Negative Vorgaben hatte die Wall Street am Vorabend geliefert. Die US-Notenbank hat den Markterwartungen entsprochen und das Leitzinsband am Mittwochabend bei 3,50 bis 3,75 Prozent belassen. Die Zinserhöhungserwartungen sind im Anschluss an die Fed-Sitzung aber sogar größer geworden, schreiben die Helaba-Analysten in ihrem Tageskommentar.

Am heimischen Aktienmarkt gestaltet sich die Meldungslage sehr dünn. Die Aktie der UNIQA wird am Berichtstag ex Dividende gehandelt. Die Titel des Versicherers büßten 4,0 Prozent bzw. 0,72 Euro ein. Bereinigt um den Dividendenabschlag in Höhe von 72 Cents notierten die Titel unverändert.

Die Papiere von Lenzing setzten den gestrigen Höhenflug mit plus 3,1 Prozent fort. Zur Wochenmitte waren die Papiere des Faserherstellers nach einer "Buy"-Empfehlung der Berenberg Bank um fast 15 Prozent nach oben geklettert.

Am Berichtstag meldeten sich die Experten von Barclays und bestätigten ihre Einstufung "Overweight" für die Aktie der Erste Group. Als Kursziel wurde unverändert 123 Euro errechnet. Die Erste Group-Anteilsscheine gaben 0,4 Prozent auf 115,50 Euro nach.

Die schwergewichteten Branchenkollegen Bawag (minus 0,9 Prozent) und Raiffeisen Bank Interrnational (plus 0,6 Prozent) wiesen verschiedene Vorzeichen auf.

Die Aktien von AT&S gewannen in einem festen Branchenumfeld weitere 4,0 Prozent. Seit dem Jahresauftakt haben die Papiere des Leiterplattenherstellers in Summe bereits beachtliche 590 Prozent an Wert gewonnen.

Belastet von erneut tieferen Ölpreisen gaben die OMV-Papiere 1,8 Prozent nach. Die Aktien des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters SBO kamen um 3,9 Prozent zurück.

Unter den europaweit schwachen Stahlwerten büßten voestalpine 2,9 Prozent an Kurswert ein.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/HANS PUNZ

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