Wiener Börse eröffnet etwas tiefer - ATX minus 0,2 Prozent

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Großer Verfall an den Terminbörsen
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Der Wiener Aktienmarkt hat seine jüngste Konsolidierung am Freitag zunächst fortgesetzt. Der ATX fiel in der ersten halben Stunde um 0,17 Prozent auf 6.516,06 Punkte. Am Donnerstag hatte der Leitindex noch im frühen Handel ein Rekordhoch bei knapp 6.572 Zählern aufgestellt, letztlich aber mit Abgaben geschlossen. Für den ATX Prime ging es um 0,14 Prozent auf 3.206,56 Zähler hinab. Eine ähnlich verhaltene Entwicklung gab es im europäischen Umfeld.

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Nach der Freude über den ersten Durchbruch im Nahen Osten herrscht über den weiteren Verlauf Unsicherheit. Das Iran-Rahmenabkommen ist zwar unterschrieben und Öl soll wieder durch die Straße von Hormuz gelangen. Für Freitag anberaumte weiterführende Gespräche zwischen den USA und dem Iran wurden jedoch abgesagt, was den Ölpreisen wieder etwas Auftrieb gab. Während das Geschäft an den US-Börsen vor dem Wochenende feiertagsbedingt ruhen wird, könnte diesseits des Atlantiks der große Verfall an den Terminbörsen für erhöhte Volatilität sorgen.

Unternehmensseitig blieb die Nachrichtenlage ruhig. Gebremst wurde der ATX von den Schwergewichten aus dem Bankensektor, Erste Group und RBI gaben jeweils bis zu 0,7 Prozent nach. OMV erholten sich dagegen um 0,6 Prozent. AT&S setzten ihren Rekordlauf fort und legten zuletzt um 0,9 Prozent zu.

Bei Zumtobel bestätigte die Erste Group ihre Halteempfehlung, senkte aber das Kursziel von 5,4 auf 4,8 Euro. Die Senkung des Kursziels sei in erster Linie auf niedrigere Gewinnprognosen zurückzuführen, die eine schwächere Umsatzentwicklung und höhere Restrukturierungskosten widerspiegeln als zuvor angenommen, schrieb Analyst Michael Marschallinger. Die Aktien wurden jedoch noch nicht gehandelt.

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