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Der deutsche Labor- und Pharma-Zulieferer Sartorius hat im vergangenen Jahr dank einer starken Nachfrage nach Verbrauchsmaterialien wie Filtern und Einwegbeuteln seinen Gewinn kräftig gesteigert. Das operative Ergebnis (EBITDA) kletterte um gut elf Prozent auf 1,052 Mrd. Euro, wie das Göttinger Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das Ergebnis traf damit die Analystenerwartungen. Der Umsatz stieg binnen Jahresfrist um 4,7 Prozent auf rund 3,5 Mrd. Euro.
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Gegenwind kam vom schwachen Dollar - währungsbereinigt betrug das Umsatzplus 7,6 Prozent. Die operative Umsatzrendite (EBITDA-Marge) lag bei 29,7 (Vorjahr: 28) Prozent. "Für Sartorius war es ein erfolgreiches Jahr: Wir haben unsere Umsatz- und Profitabilitätsziele zuverlässig erreicht", erklärte Vorstandschef Michael Grosse. "Besonders erfreulich war die Entwicklung des margenstarken wiederkehrenden Geschäfts mit Verbrauchsmaterialien, während sich das Geschäft mit Anlagen und Instrumenten im Jahresverlauf zunehmend stabilisierte."
Für das laufende Jahr 2026 rechnet Sartorius mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von fünf bis neun Prozent. Die operative Marge soll auf etwas über 30 Prozent steigen.