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Der Abschluss der Transaktion, die noch von den Wettbewerbsbehörden genehmigt werden muss, wird für das erste Quartal 2027 erwartet. Mit dem Zukauf der Standorte im polnischen Janikowo und im sachsen-anhaltischen Staßfurt will K+S seine Marktposition in Europa stärken und sich zusätzliches Wachstum in Mittel- und Osteuropa sichern. Die Qemetica-Werke stellen mit rund 400 Mitarbeitern vor allem Spezialsalze für die Lebensmittelindustrie und zur Wasserenthärtung her. Im vergangenen Jahr erzielte der Bereich einen Umsatz von rund 125 Millionen Euro und einen operativen Gewinn (Ebitda) von knapp 50 Millionen Euro.
Zur Finanzierung der Übernahme prüfe K+S verschiedene Instrumente am Kapitalmarkt, hieß es weiter. Sollte bis zum Abschluss der Transaktion keine entsprechende Finanzierung stehen, könne der Konzern auf bestehende Liquidität und zugesagte Kreditlinien zurückgreifen. Für K+S ist der Zukauf die erste größere Übernahme seit langem. Zuletzt hatte der Konzern im Jahr 2011 für 434 Millionen Dollar (derzeit 373 Mio. Euro) das kanadische Unternehmen Potash One erworben und damit den Grundstein für das Kaliwerk Bethune in Kanada gelegt. Zuvor hatte K+S im Jahr 2009 den US-Salzhersteller Morton Salt für 1,675 Milliarden Dollar übernommen.
KASSEL - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/A3295 Uwe Zucchi