Implenia will neue Umsatzsphären erreichen

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Implenia will in neue Sphären aufsteigen
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Implenia zündet den Turbo: Mittelfristig peilt der größte Schweizer Baukonzern einen Umsatz von bis zu 10 Milliarden Franken (10,96 Mrd. Euro) an. Dies gab Implenia am Dienstag in einer Präsentation für Analysten und Investoren bekannt. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen einen Umsatz von 3,48 Mrd. Franken eingefahren.

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Dass Implenia ehrgeizige Wachstumsziele hegt, hatte Konzernchef Jens Vollmar bei der Bilanzpressekonferenz Anfang März offenbart: Seine persönliche Ambition sei, die Größe von Implenia zu verdoppeln. Dies sei in den nächsten zehn Jahren möglich, sagte er am Rande im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP.

Nun soll es deutlich schneller vorwärts gehen. In ein bis drei Jahren will Implenia den Umsatz um bis zu eine Milliarde Franken steigern. Damit würden rund 4,5 Milliarden Franken erreicht, bei einer EBIT-Marge von 4,5 Prozent. So würde der Betriebsgewinn rechnerisch auf rund 200 Millionen Franken klettern. 2025 hatte Implenia einen EBIT von 140,5 Millionen Franken erzielt. Zudem peilt der Konzern weiterhin eine Eigenkapitalquote von 25 Prozent an. Im vergangenen Jahr waren es 23,5 Prozent.

In drei bis fünf Jahren soll der Umsatz gar auf 5 bis 10 Milliarden Franken wachsen. Und die Betriebsgewinnmarge soll sich auf über 4,5 Prozent verbessern. Dies würde rechnerisch einen EBIT von gut 225 bis 450 Millionen Franken bedeuten. "Das Geschäft soll durch organisches Wachstum sowie selektive Akquisitionen entlang der Wertschöpfungskette erweitert werden", schrieb Implenia in einer Aussendung. Der Fokus liege auf Umsatzwachstum, Verbesserung der EBIT-Marge und Cashflow-Generierung. Strategische Hebel seien Kosteneffizienz, operative Exzellenz, Cash-Disziplin, Digitalisierung (einschließlich KI) sowie Industrialisierung.

Man wolle selektiv neue Märkte erschließen mit gewissen Spezialisierungen, hieß es. Dies soll beispielsweise im Tunnelbau und verwandter Infrastruktur geschehen. Mittelfristig will Implenia neue Märkte erschließen, um seine Wachstumsziele zu erreichen. Zudem sollen potenziell Übernahmen von beträchtlicher Größe getätigt werden, wie es in der Präsentation weiter hieß.

Implenia wachse mit einem differenzierten Angebot, erklärte Konzernchef Vollmar. "Der Marktausblick ist positiv und die Gruppe ist gut positioniert in Marktsegmenten mit hoher Nachfrage. Gleichzeitig arbeiten wir an verschiedenen Initiativen zur Effizienzsteigerung. Dies wird es uns ermöglichen, unsere Profitabilität weiter zu steigern."

Den Verschuldungsgrad will Implenia weiter reduzieren. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern die Nettoverschuldung um 60 Millionen auf 224 Millionen Franken gesenkt. Dies entsprach einem Verschuldungsgrad von 0,8 im Verhältnis zum Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA).

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