KI-Geschäft gibt Infineon Rückenwind

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++ ARCHIVBILD ++ Infineon im Sog der KI
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Gestützt auf eine steigende Nachfrage nach Leistungshalbleitern für KI-Rechenzentren hat Infineon Umsatz und Ergebnis im abgelaufenen Quartal gesteigert. Der deutsche Halbleiterhersteller, der auch in Kärnten ein Werk betreibt, kündigte am Mittwoch einen beschleunigten Ausbau seiner Fertigungskapazitäten in diesem Bereich an. Die Investitionen sollen im laufenden Geschäftsjahr 2025/26 rund 2,7 statt 2,2 Mrd. Euro betragen.

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Die Umsätze mit KI-Chips würden voraussichtlich auf 1,5 Mrd. Euro und im Jahr darauf auf 2,5 Mrd. Euro steigen.

Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verbuchte das Münchener Unternehmen im Jahresvergleich einen Zuwachs der Konzernerlöse um 7 Prozent auf 3,66 Mrd. Euro. Das Segmentergebnis legte doppelt so stark auf 655 Mio. Euro zu. Die Segmentergebnis-Marge verbesserte sich auf 17,9 Prozent von 16,7 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Für das laufende zweite Quartal rechnet Infineon mit einem Umsatz von etwa 3,8 Mrd. Euro sowie einer Marge im mittleren bis hohen Zehner-Prozentbereich. Für das Gesamtjahr ist Infineon hier noch optimistischer und peilt eine Marge im hohen Zehner-Prozentbereich an. Der Umsatz soll moderat steigen.

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