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Dafür wurden Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu 500 Millionen Euro befragt. Zwar stiegen die Umsätze im Jahr 2025 nur um magere 1,5 Prozent auf 5,3 Billionen Euro. Jedoch blieb mehr Gewinn bei den Unternehmen hängen.
Die Gewinnmargen stiegen um 0,5 Prozentpunkte auf durchschnittlich 7,5 Prozent. Das heißt, dass ein Unternehmen mit jedem Euro Umsatz 7,5 Cent Gewinn erwirtschaftete. "Im historischen Vergleich bewegt sich die Rentabilität damit wieder auf dem Vor-Corona-Niveau", erläuterte KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher. Viele deutsche mittelständische Unternehmen hätten die finanziellen Möglichkeiten, in die Zukunft zu investieren. "Die schlechte Nachricht ist: Zu viele Unternehmen investieren noch gar nicht oder zu wenig. Sie verschieben Investitionsvorhaben", fügte Schumacher hinzu. Das sei problematisch für den Wirtschaftsstandort.
Der Anteil von Unternehmen mit umgesetzten Investitionsvorhaben lag demnach im Jahr 2025 bei lediglich 40 Prozent aller 3,9 Millionen deutschen Mittelstandsunternehmen. Die Neuinvestitionen beliefen sich auf insgesamt 218 Milliarden Euro, das waren drei Milliarden Euro weniger als im Vorjahr. Viele Unternehmen gaben im September 2026 an, anfänglich für dieses Jahr geplante Investitionen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
Als größte Investitionshemmnisse betrachten die Unternehmen laut Befragung vom September die hohen Preise für Energie, Material und Löhne. Aber auch die Verunsicherung über die weitere wirtschaftliche Entwicklung, bürokratische Hürden sowie die Umsatzentwicklung des eigenen Unternehmens lähmen laut der Studie derzeit die mittelständische Investitionstätigkeit in Deutschland.
LEIPZIG - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Jan Woitas