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Gleichzeitig hob LSEG erneut seine Umsatzprognose für das laufende Jahr an. Das Unternehmen erwarte nun ein organisches Wachstum der Gesamterträge von mindestens acht Prozent bei konstanten Wechselkursen statt 7,0 bis 7,5 Prozent.
Mit dem Zukauf reagiert der Konzern auch auf den Druck des aktivistischen Investors Elliott. Der seit Februar an LSEG beteiligte Investor drängt auf Portfolio-Änderungen und höhere Margen. Hintergrund sind die Umwälzungen durch Künstliche Intelligenz (KI) in der Finanzdatenbranche. Die Aktie des Börsenbetreibers hat im laufenden Jahr rund zwei Prozent an Wert verloren und notiert deutlich unter ihrem Höchststand von Anfang 2025.
Die Übernahme von Octus ist die größte Transaktion des Unternehmens seit dem 27 Milliarden Dollar schweren Kauf von Refinitiv im Jahr 2019. "Die Kombination der führenden Daten und Analysen von Octus mit unserem Geschäft schafft ein schlagkräftiges Angebot für unsere Kunden und beschleunigt unser Wachstum weiter", erklärte LSEG-Chef David Schwimmer.
The central atrium is pictured at the London Stock Exchange Group (LSEG) offices in London on April 28, 2026. (Photo by Justin TALLIS / AFP)