Sartorius dämpft Umsatzerwartung wegen US-Zöllen

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Veränderte zollbezogene Rahmenbedingungen in den USA
 © DPA, Stefan Rampfel, Apa
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Der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius schraubt seine Umsatzerwartungen für das laufende Jahr wegen der Rückzahlung von US-Zöllen an seine Kunden leicht zurück. Inklusive dieser Belastungen rechnet der Vorstand nun mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum in der unteren Hälfte der anvisierten Spanne von fünf bis neun Prozent, wie das deutsche Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

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Grund sind veränderte zollbezogene Rahmenbedingungen in den USA: Nachdem der Supreme Court bestimmte Zölle für unzulässig erklärt hatte, kompensiert Sartorius seine Kunden für bereits gezahlte Aufschläge. Dies dürfte den Umsatz im Gesamtjahr um bis zu 40 Millionen Euro schmälern. Die operative Marge (EBITDA) soll weiterhin auf etwas über 30 Prozent steigen.

In den ersten neun Monaten profitierte das Unternehmen von einer anhaltend hohen Nachfrage nach Laborausrüstung und Verbrauchsmaterialien. Der Umsatz stieg um knapp fünf Prozent auf rund 2,74 Milliarden Euro. Währungsbereinigt stand ein Plus von gut acht Prozent zu Buche. Das operative Ergebnis (EBITDA) verbesserte sich um 6,9 Prozent auf 828 Millionen Euro. Die entsprechende Marge stieg um 0,5 Prozentpunkte auf 30,2 Prozent.

ARCHIV - 10.11.2025, Niedersachsen, Göttingen: Das Logo der Sartorius AG ist auf einem Gebäude am Firmensitz des Unternehmens zu sehen. (zu dpa: «Durststrecke vorbei: Sartorius für 2026 positiv gestimmt») Foto: Stefan Rampfel/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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