
Die Zinswende brockt dem norwegischen Staatsfonds einen Milliardenverlust ein. Der Fonds hält Vermögen in Höhe von rund 2,1 Billionen Euro.
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Der weltgrößte Staatsfonds aus Norwegen hat im dritten Quartal einen Verlust von 278 Milliarden Kronen (26,45 Mrd. Euro) verbucht. Die Rendite auf die weltweiten Anlagen sei bei minus 0,5 Prozent gelegen, teilte der Fonds am Donnerstag mit. Grund dafür seien gestiegene Zinsen, die zu schwächeren Ergebnissen bei den Anleihe-Investments geführt hätten.
Der Fonds investiert die Einnahmen des norwegischen Staates aus der Öl- und Gasförderung. Mit einem Vermögen von 2,3 Billionen Dollar (2,0 Bill. Euro) gilt er als der größte Einzelinvestor der Welt. Rechnerisch hält der Fonds 1,5 Prozent aller weltweit börsennotierten Unternehmen. Insgesamt ist der Fonds in rund 7.100 Unternehmen sowie in Anleihen, Immobilien und Projekte für erneuerbare Energien investiert.