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Analysten wurden von der Stärke des Rückgangs überrascht. Sie waren im Schnitt von einer Jahresrate von 0,6 Prozent ausgegangen. Im Monatsvergleich hatten sie für Jänner nur einen Preisdämpfer um 0,2 Prozent erwartet. In der zweitgrößten Eurozonen-Volkswirtschaft ist die Teuerung ungewöhnlich schwach. Erneut wurde die Inflation durch einen deutlichen Rückgang der Energiepreise im Jahresvergleich gebremst.
In Deutschland lag die Inflationsrate nach HVPI-Standard im Jänner deutlich höher, bei 2,1 Prozent. Die Preisdaten für die Eurozone werden am Mittwoch veröffentlicht. Von Bloomberg befragte Analysten erwarten einen Rückgang der Rate im Jänner auf 1,7 Prozent, von 1,9 Prozent im Dezember. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für die Eurozone mittelfristig eine Inflation von zwei Prozent an.