Inflation in Frankreich nähert sich weiter der Null-Marke

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In Frankreich ist die Teuerung ungewöhnlich schwach
 © APA/APA/AFP/CHARLOTTE SIEMON
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In Frankreich ist die vergleichsweise schwache Inflation zu Beginn des Jahres weiter gesunken. Im Jänner legten die für europäische Vergleichszwecke berechneten Verbraucherpreise (HVPI) im Jahresvergleich um 0,4 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Dienstag in Paris nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Dezember hatte die Teuerung 0,7 Prozent, im November bei 0,8 Prozent betragen. Im Monatsvergleich fielen die französischen Verbraucherpreise im Jänner um 0,4 Prozent.

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Analysten wurden von der Stärke des Rückgangs überrascht. Sie waren im Schnitt von einer Jahresrate von 0,6 Prozent ausgegangen. Im Monatsvergleich hatten sie für Jänner nur einen Preisdämpfer um 0,2 Prozent erwartet. In der zweitgrößten Eurozonen-Volkswirtschaft ist die Teuerung ungewöhnlich schwach. Erneut wurde die Inflation durch einen deutlichen Rückgang der Energiepreise im Jahresvergleich gebremst.

In Deutschland lag die Inflationsrate nach HVPI-Standard im Jänner deutlich höher, bei 2,1 Prozent. Die Preisdaten für die Eurozone werden am Mittwoch veröffentlicht. Von Bloomberg befragte Analysten erwarten einen Rückgang der Rate im Jänner auf 1,7 Prozent, von 1,9 Prozent im Dezember. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für die Eurozone mittelfristig eine Inflation von zwei Prozent an.

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