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Analysten hatten im Schnitt nur mit 4,52 Dollar gerechnet. Die Verkaufserlöse wuchsen ebenfalls um 9 Prozent auf 9,4 Milliarden Dollar. Allein der Umsatz mit Kundinnen und Kunden aus der Elektronikindustrie stieg um 15 Prozent.
Im Juli hatte Linde einen langfristigen Liefervertrag für hochreine Industriegase mit einem der weltgrößten Halbleiterhersteller bekanntgegeben.
Die Gewinnprognose für das laufende Jahr setzte Linde nochmals leicht nach oben: auf 17,82 bis 17,92 (bisher 17,70 bis 17,90) Dollar je Aktie. Das wäre ein Plus von 8 bis 9 Prozent. Grund dafür ist ein größerer Rückenwind aus Wechselkurseffekten. Für das vierte Quartal prognostiziert Linde ein Gewinnwachstum von 5 bis 7 Prozent auf 4,40 bis 4,50 Dollar je Aktie.
Auch bei der französischen Air Liquide läuft das Geschäft besser als Analysten erwartet hatten. Der Umsatz stieg im dritten Quartal um drei Prozent auf 7,26 Milliarden Euro. Die Elektroniksparte legte allein um 12 Prozent zu. Air Liquide hatte angesichts des KI-Booms die südkoreanische DIG Airgas für 2,85 Milliarden Euro gekauft und ein neues Werk in Taiwan gebaut.
PULLACH - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/MATTHIAS BALK
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