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Wie nun auch mitgeteilt wurde, stieg der Gewinn unter dem Strich auf 62,2 Millionen Euro und damit auf mehr als das Doppelte. Indus Holding profitiert weiterhin im Zuge chinesischer Exportrestriktionen von einer weltweit angespannten Versorgungslage für den Werkstoff Wolframcarbid. Das Material ist sehr hart und verschleißfest und wird daher etwa in Schneidwerkzeugen und Bohrern verwendet. Zum Bereich Materials Solutions von Indus gehört auch der Hartmetall- und Werkzeughersteller Betek, der Verschleißwerkzeuge, Werkzeugsysteme und Verschleiß-Schutzlösungen für den Straßenbau, Bergbau, Spezialtiefbau und die Agrartechnik produziert.
"Uns ist sehr wohl bewusst, dass diese Entwicklung kein neues Normalniveau beschreibt. Derzeit lässt sich nicht absehen, wann und auf welcher Höhe sich die Preise für Wolframcarbid einpendeln werden", sagte der Vorstandsvorsitzende Johannes Schmidt laut Mitteilung. "Auf Jahressicht rechnen wir mit weiter steigenden Materialkosten, was zu einem Rückgang des Margenniveaus in diesem Bereich führen kann."