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Das bereinigte EBIT sei insbesondere dank Zuwächsen in der Sparte Submarines um 13 Prozent auf 110 Millionen Euro geklettert. Der Konzern erwarte nun unter anderem dank starker Zuwächse bei Atlas Elektronik für das Geschäftsjahr (per Ende September) einen Umsatzanstieg um zehn bis zwölf Prozent nach bisherigen Schätzungen von zwei bis fünf Prozent.
Thyssenkrupp hatte die ehemalige Werftentochter Marine Systems im Oktober vergangenen Jahres an die Börse gebracht, die Mehrheit aber behalten. Die heutige TKMS kann sich wegen der weltweiten Nachfrage nach Waffen und Munition vor Aufträgen kaum retten. Norwegen bestellte zwei weitere U-Boote, die deutsche Marine vier Fregatten. Mit Indien führt TKMS finale Vertragsverhandlungen zum Bau von sechs U-Booten.
Ein Highlight war die Ernennung durch die kanadische Regierung zum bevorzugten Bieter für den Bau von bis zu zwölf U-Booten. Die Order ist aber noch nicht in trockenen Tüchern. TKMS arbeite eng mit den Regierungen Kanadas, Deutschlands und Norwegens sowie mit den Industriepartnern zusammen, um die Vertragsverhandlungen zügig voranzutreiben und abzuschließen, betonte der Konzern. Die prall gefüllten Auftragsbücher haben am Markt Sorgen ausgelöst, dass die Kapazitäten dafür womöglich nicht ausreichten. Der Konzern prüfe gezielt internationale Kooperationsmöglichkeiten für zukünftige Projekte, sagte Vorstandschef Oliver Burkhard. Hierzu gehöre etwa die Nutzung von Produktionskapazitäten der spanischen Werft Navantia.