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So legten die privaten Investitionen um fast 12 Prozent zu, nach 5,8 Prozent vor Jahresfrist. Von Jänner bis März war die indische Wirtschaft um 8,6 Prozent gewachsen.
Ministerpräsident Narendra Modi sprach auf der Plattform X von einer "herkulesartigen Leistung". "Schwarzseher wurden eines Besseren belehrt und Indien blühte auf ... schon wieder!", erklärte er.
Experten sehen jedoch auch Risiken, die das Wachstum trüben könnten. Als größte Gefahr gelten die hohen Ölpreise infolge des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Denn Indien importiert fast 85 Prozent seines Rohölbedarfs. Zudem könnten in puncto Währung eine schwache Rupie und straffere globale Finanzbedingungen die Aussichten belasten.
"Die Hauptrisiken liegen jetzt weniger in einer schwächeren Binnennachfrage als vielmehr in anhaltend hohen Ölpreisen", sagte Radhika Rao, leitende Volkswirtin bei der DBS Bank. Dennoch sei ein Wachstum von mehr als sieben Prozent für das Gesamtjahr sehr wahrscheinlich. Die indische Zentralbank (RBI) hatte wegen der Inflationsrisiken zuletzt die Möglichkeit einer Zinserhöhung im weiteren Jahresverlauf signalisiert.