Hyundai lässt Rückkaufoption in Russland verstreichen

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Hyundai hatte russisches Werk für symbolischen Preis verkauft
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Der südkoreanische Autobauer Hyundai Motor hat eine Rückkaufoption für sein früheres Werk in Russland verstreichen lassen. Dies teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Option war im Jänner ausgelaufen. Hyundai hatte das Werk 2024 für einen symbolischen Preis von 97 Dollar (81,38 Euro) an die russische AGR Automotive Group verkauft. Garantiereparaturen und Kundendienstleistungen für bereits verkaufte Fahrzeuge sollen aufrechterhalten bleiben, so der Konzern.

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Hyundai hatte den Verkauf des Werks im Dezember 2023 bekanntgegeben. Die Fabrik ging für 7.000 Rubel (damals rund 70 Euro) an die russische Firma Art-Finance, die später in AGR Automotive Group umbenannt wurde. Der Konzern verbuchte dabei nach eigenen Angaben einen Verlust von umgerechnet 200 Mio. Euro. Teil der Vereinbarung war die nun verstrichene Rückkaufoption.

Der Betrieb in dem Werk ruhte bereits seit März 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine und der darauf folgenden westlichen Sanktionen. In den vergangenen Jahren haben chinesische Marken erhebliche Marktanteile in Russland gewonnen. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits im Dezember berichtet, dass Hyundai aufgrund des andauernden Krieges nicht in der Lage sei, das Werk zurückzukaufen. Zusammen mit der Schwestermarke Kia zählte Hyundai vor dem Krieg zu den drei meistverkauften Marken in Russland.

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