HSBC verdient im zweiten Quartal mehr als erwartet

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HSBC nimmt Aktienrückkäufe wieder auf
 © APA/APA/AFP/ADRIAN DENNIS
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Die britische Großbank HSBC hat im zweiten Quartal mehr verdient als erwartet. Die Bank kündigte zudem an, den Rückkauf eigener Aktien wieder aufzunehmen und das bisherige Ziel bei den Einsparungen zu erhöhen. Im zweiten Quartal legte der Gewinn vor Steuern um 60 Prozent auf 10,1 Milliarden Dollar (8,76 Mrd. Euro) zu, wie das Geldhaus am Dienstag in Hongkong und London mitteilte.

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Die um Sonder- und Währungseffekte bereinigten Erträge stiegen um rund sieben Prozent auf 19 Mrd. Dollar. Damit übertraf die Bank die Erwartungen bei beiden Kenngrößen. HSBC-Chef Georges Elhedery geht außerdem jetzt davon aus, dass die jährlichen Kosten wegen des Sparkurses um 2 Mrd. Dollar sinken werden. Bisher hatte er mit 1,5 Mrd. Dollar gerechnet. Seit seinem Antritt an der HSBC-Spitze im Jahr 2024 hat Elhedery einen radikalen Umbau der Bank eingeleitet. Er strich tausende Jobs und stieß mehrere Geschäftsbereiche ab oder machte sie dicht. Die HSBC erzielt den größten Teil ihrer Erträge und Gewinne in Asien. Elhedery setzt auf den Ausbau des Geschäfts dort.

Zuletzt hatte die Bank in Hongkong die Komplettübernahme der dortigen Tochter für 14 Mrd. Dollar angekündigt. Deswegen kaufte die HSBC in den vergangenen Monaten keine eigenen Aktien zurück. Jetzt fühlt sich die Bank wieder mit genügend Kapital ausgestattet, um eigene Anteile vom Markt zu nehmen. Das neue Programm zum Aktienrückkauf hat ein Volumen von bis zu einer Mrd. Dollar.

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