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Der Wohnungsriese profitierte im Halbjahr von gestiegenen Mieten und geringem Leerstand. Im Tagesgeschäft sank das operative Ergebnis FFO1 durch gestiegene Investitionen auf 230,5 Millionen Euro. Sein wichtigster Ertragswert, der Mittelzufluss (AFFO), erreichte 110,5 Mio. Euro. Die Miete auf vergleichbarer Fläche stieg im Gesamtbestand um 3,7 Prozent. Die Leerstandsquote lag bei 2,3 Prozent.
Für das Geschäftsjahr 2026 hatte der Konzern bereits ein weiteres Ergebniswachstum angekündigt. Der bereinigte Mittelzufluss (AFFO) soll in einer Bandbreite von 220 bis 240 Mio. Euro liegen. Die LEG erwartet wie Konkurrent Vonovia ein weiteres Anziehen der Immobilienpreise in Deutschland. Zugleich verkauft der Konzern Wohnungen, um in Erwartung steigender Zinsen seine Schuldenlast abzubauen. Der Verschuldungsgrad Loan-to-Value (LTV) sank im Halbjahr auf 45,5 Prozent und lag damit auf Kurs zum Zielwert für 2026 von rund 45 Prozent.