Heidelberger Druck hält an Prognose fest

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Fertigungswerk von Heidelberg (Archivbild)
 © DPA, A3587, Ronald Wittek, Apa
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Der Maschinenbauer Heidelberger Druckmaschinen hat im ersten Geschäftsquartal die Zurückhaltung der Kunden zu spüren bekommen. Umsatz und operatives Ergebnis gingen deutlich zurück. Die Ziele für das Gesamtjahr (bis Ende März) bestätigte der Vorstand um Unternehmenschef Jürgen Otto aber. Der Umsatz schrumpfte in den drei Monaten bis Ende Juni im Jahresvergleich um gut 13 Prozent auf 404 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

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Während das Unternehmen deutlich mehr in China, Großbritannien und Brasilien umsetzen konnte, gingen die Erlöse insbesondere in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) zurück. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) brach von 20 Mio. Euro im Vorjahr auf 1 Mio. Euro ein. Unter dem Strich fiel mit 32 Mio. Euro ein deutlich höherer Verlust als ein Jahr zuvor an.

Der Auftragseingang schrumpfte um knapp 4 Prozent auf 537 Mio. Euro. Dabei habe sich im vergangenen Quartal vor allem das Auslaufen eines staatlich geförderten Investitionsprogramms in Italien mit einem Rückgang von über 60 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr stark bemerkbar gemacht, hieß es.

Allerdings treibt der Druckmaschinenhersteller seinen Umbau zum Technologiekonzern voran und steigt in die Geschäftsfelder Drohnenabwehr und Energiespeicher ein. Zusammen mit dem ukrainischen Entwickler Skyeton sollen autonome Luft-Boden-Systeme entstehen, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Zudem wolle das Unternehmen in die Produktion von Natrium-Ionen-Batteriespeichern einsteigen. "Unsere Investitionen anhand der strategischen Agenda prägen das laufende Geschäftsjahr von Heidelberg. Wir wollen die Marktposition des Unternehmens weiter stärken und neue Potenziale erschließen", erklärte Konzernchef Jürgen Otto.

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