GSK schlug sich 2025 besser als erwartet

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Der britische Pharmakonzern GSK (vormals GlaxoSmithKline) hat dank eines unerwartet starken Schlussspurts im abgelaufenen Jahr besser abgeschnitten als gedacht. "GSK hat 2025 erneut eine starke Leistung erzielt, die vor allem auf den Bereich Spezialmedikamente zurückzuführen ist", sagte der neue Konzernchef Luke Miels, der zu Jahresbeginn Emma Walmsley abgelöst hat, laut Mitteilung vom Mittwoch. Die Ziele für das laufende Jahr und die Umsatzprognose bis 2031 wurden bestätigt.

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Die positive Dynamik des abgelaufenen Jahres dürfte sich auch im Jahr 2026 fortsetzen, das ein entscheidendes Jahr für die Umsetzung und operative Leistung sein wird. Die Aktie legte im frühen Handel leicht zu.

Der Umsatz von GSK kletterte 2025 dank guter Geschäfte mit Krebsmedikamenten und neuartigen Arzneien um vier Prozent auf knapp 32,7 Mrd. Pfund (37,9 Mrd. Euro). Währungsbereinigt betrug der Zuwachs sogar sieben Prozent, womit GSK das obere Ende der eigenen Prognosespanne erreichte. Im neuen Jahr soll der Erlös nun abseits der Währungskurse um drei bis fünf Prozent anziehen. Für den um Sondereffekte bereinigten operativen Gewinn wird wechselkursbereinigt ein Zuwachs von sieben bis neun Prozent erwartet.

Im vergangenen Jahr hatte GSK operativ knapp 9,8 Mrd. Pfund verdient, das waren um sieben (währungsbereinigt elf) Prozent mehr als im Jahr davor. Unter dem Strich legte der auf die Aktionärinnen und Aktionäre entfallende Gewinn auf rund 5,7 Mrd. Pfund zu. Im Vorjahr hatten höhere Kosten den Überschuss noch auf knapp 2,6 Mrd. Pfund schrumpfen lassen.

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