GM bleibt weitere 20 Jahre in China

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
Der Buick Electra aus China
 © APA/APA/AFP/WANG ZHAO
©APA/APA/AFP/WANG ZHAO
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Der US-Autobauer GM bleibt nach einer umfangreichen Restrukturierung mindestens 20 weitere Jahre in China. Das Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Hersteller SAIC sei entsprechend verlängert worden. Man hätte sich darauf geeinigt, verstärkt Fahrzeuge in China zu entwickeln. Zudem nutze GM die Werke in China für Exporte von Fahrzeugen der Marken Buick und Cadillac in den Nahen Osten, nach Südamerika, Mexiko und in asiatische Staaten. US-Exporte seien nicht geplant.

von

Als erstes Premiummodell soll das SUV Electra E7 von China aus exportiert werden. Das SAIC-GM-Gemeinschaftsunternehmen hatte die Marke Buick Electra im vergangenen Jahr auf den Markt gebracht, um auf dem rasch wachsenden Markt für Elektro- und Hybridautos Boden gutzumachen. Im ersten Monat nach Markteinführung wurden mehr als 10.000 Fahrzeuge des Electra E7 verkauft. Bis 2030 sollen mindestens 30 Modelle der Marke auf den Markt gebracht werden.

GM ist seit 1997 in China vertreten und gehörte jahrelang zu den absatzstärksten Autobauern. Jährlich spülte das Geschäft rund 2 Miliarden Dollar (1,74 Mrd. Euro) in die Kassen von GM. Doch diese Zeiten sind vorbei. Anfang des Jahrzehnts rutschte GM in China in die roten Zahlen. 2025 lag der Absatz bei lediglich 1,9 Millionen Fahrzeugen - das sind 51 Prozent weniger als 2016. Um das Geschäft zu stabilisieren, schloss GM ab 2024 mehrere Werke und nahm einige Modelle vom Markt.

Über die Autoren

Logo
trend. Newsletter

Die wichtigsten Wirtschaftsthemen des Tages