Match-Aktie nach Umsatzprognose unter Druck

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Tinder-Mutter bleibt unter Erwartungen
 © APA/APA/AFP/KIRILL KUDRYAVTSEV
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Der Tinder-Mutterkonzern Match Group hat mit seiner Umsatzprognose für das dritte Quartal die Erwartungen verfehlt. Das Papier fiel am Dienstag im nachbörslichen Handel um 9 Prozent. Dies geschah trotz Anzeichen einer Stabilisierung bei der Dating-App Tinder und anhaltendem Wachstum bei Hinge. Match rechnet mit einem Umsatz zwischen 885 und 895 Mio. Dollar (769 bis 777 Mio. Euro) und damit unter dem Mittelwert der Analysten von 891 Mio. Dollar, wie aus LSEG-Daten hervorgeht.

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Die unter den Erwartungen liegende Prognose sei auf die Entwicklung bei den Marken des Segments "Everyone Everywhere" zurückzuführen, zu denen etwa OkCupid, Pairs und Azar gehören, sagte Finanzchef Steve Bailey der Nachrichtenagentur Reuters. Hier rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzrückgang im mittleren Zehnprozentbereich. Bei Tinder verlangsamte sich der Rückgang der täglich aktiven Nutzer im zweiten Quartal auf 4 Prozent. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer der App Hinge stieg weltweit um 13 Prozent.

Im abgelaufenen zweiten Quartal verfehlte Match mit einem Umsatz von 853 Mio. Dollar die Erwartungen von 856,8 Mio. Dollar. Die Zahl der zahlenden Nutzer sank um 6 Prozent auf 13,3 Millionen. Der Umsatz pro zahlendem Nutzer stieg jedoch um 6 Prozent auf 21,13 Dollar. Um die Nutzerbindung zu erhöhen, setzen Dating-Apps zunehmend auf Funktionen mit Künstlicher Intelligenz (KI) und neue Angebote. So testet Tinder derzeit eine "Events"-Funktion, um Nutzer zu realen Treffen zu animieren.

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