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AllianzGI kommt in Asien damit künftig auf 170 Milliarden Euro verwaltetes Vermögen. In Singapur könne die Allianz-Tochter das Geschäft mit der Übernahme verdoppeln, hieß es in der Mitteilung. Allianz-Chef Oliver Bäte hat sich Wachstum in Asien auf die Fahnen geschrieben. Erst vor zwei Wochen hatte der Versicherer in Singapur die Übernahme der Lebens- und Krankenversicherungstochter der Bank HSBC, HSBC Life Singapore, für 2,9 Milliarden Singapur-Dollar angekündigt. In einer auf 15 Jahre angelegten Vertriebspartnerschaft verkauft HSBC künftig auch in Singapur Allianz-Policen.
Auch bei der UOB, der nach Bilanzsumme drittgrößten Bank Asiens, setzt die Allianz auf den Verkauf eigener Produkte über deren Filialnetz. AllianzGI bekomme damit Zugang zu Märkten wie Thailand, Malaysia und Vietnam und könne das Geschäft in Singapur, Taiwan und Indonesien ausbauen.
"Die Einbindung der südostasiatischen Investment-Expertise in unsere globale Plattform wird unser gemeinsames Angebot stärken und unser Wachstum in dieser dynamischen Region erheblich beschleunigen", sagte AllianzGI-Chef Tobias Pross. Die Allianz-Tochter könne damit mehr regionale und länderspezifische Aktienstrategien sowie Scharia-konforme Anlageprodukte anbieten. Für die UOB ist der Verkauf ein gutes Geschäft. Die Bank rechne daraus mit einem Gewinn vor Steuern von 330 Millionen Singapur-Dollar, erklärte sie.