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Im vierten Quartal war wegen bereits bekannter hoher Abschreibungen auf die Elektroautostrategie und den Umbau in China ein Nettoverlust von 3,3 Milliarden Dollar aufgelaufen. GM-Chefin Mary Barra konnte die Investoren mit dem Aktienrückkauf und einem unerwartet guten Tagesgeschäft im Schlussquartal jedoch besänftigen, die Aktie legte im vorbörslichen Handel um über 5 Prozent zu.
Der Ausblick auf das neue Jahr fiel mit anvisierten 11 bis 13 Dollar bereinigtem Gewinn je Aktie in etwa wie erwartet aus. Um Sonderposten bereinigt sowie vor Zinsen und Steuern dürften es nach 12,7 Milliarden Dollar Ergebnis im vergangenen Jahr nun 13 bis 15 Milliarden werden, hieß es.
Gut 7,2 Milliarden Dollar fielen im Schlussquartal als Belastung an, weil die von US-Präsident Donald Trump geänderten Rahmenbedingungen für Elektroautos - unter anderem gestrichene Steueranreize - die Nachfrage hatten einbrechen lassen und GM zum Gegenlenken gezwungen hatten. Der Konzern hat unter anderem eine Fabrik in Orion (Michigan) von der Produktion von Elektroantrieben auf Verbrenner-SUVs und -Pickups umgestellt.
Im Gesamtjahr ging der Umsatz um 1,3 Prozent auf 185 Milliarden Dollar zurück. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 2,7 Milliarden Dollar. Das war weniger als halb so viel wie ein Jahr zuvor.
DETROIT - USA: FOTO: APA/APA/AFP/JEFF KOWALSKY