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Der Umsatz erhöhte sich um zwei Prozent auf 5,74 Milliarden Euro. Dabei erzielte Fresenius ein organisches Wachstum von fünf Prozent. Unter dem Strich erhöhte sich der Konzerngewinn um elf Prozent auf 460 Millionen Euro, auch dank gesunkener Zinsaufwendungen und einer niedrigeren Steuerquote.
Bei der Krankenhaustochter Helios profitierten die Bad Homburger neben den höheren Behandlungszahlen in Deutschland und Spanien auch von positiven Preiseffekten. In der Arznei- und Medizintechniksparte Kabi glich der erfolgreiche Verkaufsstart von Biotech-Nachahmermedikamenten in den USA und Europa Belastungen aus dem chinesischen Markt mehr als aus. Für 2026 rechnet Fresenius unverändert mit einem organischen Umsatzwachstum von vier bis sieben Prozent sowie einem währungsbereinigten Wachstum beim Kernergebnis je Aktie von fünf bis zehn Prozent. Im ersten Quartal legte das Ergebnis je Aktie währungsbereinigt um 13 Prozent auf 0,82 Euro zu. Im vergangenen Jahr hat sich Fresenius von der defizitären österreichischen Tochter Vamed getrennt.